14. Februar 2019/Jennifer

Bewerbungsgespräch mal anders.

Bewerbungsprozess optimiert? Check.

30 Tage, 90 Bewerbungen und ganz viele motivierte junge Menschen, die bei uns an den Start gehen wollen. Ganz schön viele Gespräche, dachten wir uns. Selbst nach einer Vorauswahl, wie sollen wir die alle in den VOLLen Alltag integrieren?

Kurzerhand haben wir dieses Jahr ganz einfach etwas neues ausprobiert: die erste Azubi- VOLLrunde. Das Ziel: ganz VOLL digital like in lockerer Atmosphäre den vielen Bewerbern einen Einblick geben. In unsere Arbeit, unsere Denke und dem ganzen drum rum hier in der GRAUZONE.

Wie das genau funktionierte?

Nach dem offiziellen Bewerbungsschluss Ende Januar (Ja, auch das war neu), luden wir 25 Bewerberinnen und Bewerber zu uns ein. Wer jetzt aber denkt es wurde hochoffiziell – falsch gedacht. #leiderneinleidergarnicht Statt Assessment-Center und viel Blabla, wurde es nach einer kurzen Begrüßung von Dawid richtig interessant: Nesim und Emanuel, beides Azubis aus dem ersten Lehrjahr, plauderten aus dem Nähkästchen. #vonazubisfürazubis Wie ist es als Azubi bei VOLL? Wo ist die Berufsschule? Welche Projekte realisieren wir hier eigentlich? Darüber hinaus stellten die beiden die VOLLakratie und unsere Unternehmenskultur vor. Machten deutlich, wie wir arbeiten und was uns dabei besonders wichtig ist.

Naja und damit war das was wir den offiziellen Teil nannten, auch schon abgehakt. Wir verzichteten ganz bewusst auf lange Ansprachen und aufwendige Präsentationen. Stattdessen war Austausch angesagt. Wir wollten aktiv mit den Bewerbern ins lockere Gespräch gehen. Wir wollten durchlöchert werden mit Fragen über VOLL, die Ausbildung und was sonst noch auf der Seele brannte.

13 VOLLe stellten sich also in Einzel- oder Kleingruppengesprächen den neugierigen Bewerbern, beantworten fleißig alle Fragen und logisch, machten sich natürlich ein erstes Bild von den vielen Persönlichkeiten. 90 Minuten und viele Eindrücke später, war die erste VOLLrunde dann auch schon vorbei.

Jetzt heißt es eine Auswahl treffen. Wer geht in die nächste, vielleicht schon finale Runde: die Einzelgespräche.

Das Fazit: Wir werden es wieder tun.

Assessment-Center oder Gruppengespräche sind an der Bewerbungsprozess-Front nix neues. Viele Unternehmen setzen seit Ewigkeiten auf verschiedene Modelle dieser Art um DIE perfekten Kandidaten zu finden. Dieses Jahr sind wir zum ersten Mal auf den Zug aufgesprungen, zumindest was das Prinzip angeht. Logisch, dass wir das ganze Prozedere dann auf uns umgemünzt haben. Auf unsere Kultur, unsere Werte und ja auf VOLL halt: offene, lockere Gespräche auf Augenhöhe.

Nicht nur wir waren am Ende des Tages hochzufrieden mit der ersten VOLLrunde. Auch das Feedback der Bewerber war durchweg positiv. Der Mix aus Infos über VOLL, ein bisschen Nähkästchenplauderei der Azubis und die anschließenden Gespräche kamen an! Das Beste: das übliche Lampenfieber vor Bewerbungsgesprächen war bei vielen überhaupt kein Thema. Beste Voraussetzungen also um die Menschen wirklich kennenzulernen! Und wer jetzt denkt es wurden die Krallen ausgefahren – Fehlanzeige. Statt Konkurrenzdenken stand der Austausch im Vordergrund. Dabei ein bisschen die Mitbewerber abchecken? Ist doch klar.

Unser Fazit Daumen hoch, wir freuen uns schon auf’s nächste Jahr!