Sabine

Aller guten Dinge sind 4+1

Arbeit aus, Herz an

Was ist das?

Über ein Jahr ist es jetzt schon her, dass wir euch die VOLLzeit vorgestellt haben. Wir finden, es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen!

Einmal im Monat für einen Tag den Alltag aussperren, Sachen machen, auf die man wirklich Bock hat und mit den Kollegen coolen Stuff machen, der VOLL nach vorne bringt – das war die Idee. Die Impulse, die wir für die VOLLzeit gesammelt haben, werden zu Beginn des Tages kurz vorgestellt. Dann finden sich Teams zusammen und es geht ans Werk. Soweit, so gut, aber was ist daraus eigentlich geworden?

Leider ist die VOLLzeit ein wenig eingeschlafen. Zu volle Projekte, zu wenig Zeit und vor allem der seltene Turnus haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch lassen wir uns davon abhalten? Nö.

Deshalb haben wir das Konzept über den Haufen geworfen und uns was Neues ausgedacht – denn auf Herzensprojekte wollen wir auf keinen Fall verzichten! Schließlich sind wir bei VOLL stets im Wandel – ganz im Sinne der Agilität.

Den Gedanken, neue Leidenschaften zu entdecken und gemeinsam an Herzenssachen zu schrauben wollten wir natürlich nicht fallen lassen. Daher legen wir auch im neuen Konzept auch großen Wert darauf, nur mit mehr Freiraum und ganz viel Eigeninitiative.

Was wir da genau geplant haben? Nennt sich 4+1, bedeutet: 4 Tage lang arbeiten und Projekte durchziehen, einen Tag Freiraum für anderes. Jeden Freitag nehmen wir uns die Zeit, um Dinge anzupacken, auf die wir Bock haben. Klar kann es mal passieren, dass Deadlines rufen und der ein oder andere den ein oder anderen Freitag mal keine Zeit oder keine Lust hat, aber das macht nichts – dann geht’s halt nächste Woche oder an einem anderen Tag weiter. Jeder entscheidet für sich, ob und wann man sich die Zeit nimmt. Ohne festen Termin hat jeder die Möglichkeit, sich weiterzubilden und neue Leidenschaften zu entdecken.

Durch diesen Weg ergeben sich mehrere Vorteile. Zum Beispiel können wir so projektübergreifend zusammenarbeiten, was uns noch ein Stück mehr zusammenbringt. Außerdem haben wir so einen guten Übergang für gemeinsame Aktivitäten – denn ein guter Start ins Wochenende mit den Kollegen darf nicht fehlen. Ein weiterer Pluspunkt der +1 ist eine kleine Auszeit vom Projektalltag. Durch den gewissen Freiraum zur persönlichen Weiterbildung steigern wir mal eben so unsere Laune, sind motivierter und arbeiten die Woche über produktiver.

Und was genau machen wir da jetzt?

Die +1 dient der persönlichen Weiterbildung. Jeder hat die Freiheit, das zu machen, worauf man gerade Bock hat. Interessen ausbauen, offen für Neues sein, sich mit anderen austauschen. Alles, was einen persönlich weiterbringt, ist gewollt. Die Fortbildung, die man schon immer machen wollte? Endlich den Blogartikel schreiben, der einem schon so lange unter den Nägeln brennt? Die Website ummodeln? Das, wofür man sonst nie Zeit hat, bekommt jetzt seinen eigenen Raum.

Wir lösen uns also von dem Gedanken eines Termins, schrauben einmal die Woche an Herzensprojekten rum und beweisen uns dabei noch, was wir können. Alles voller Leidenschaft für das, was wir tun.

Und das klappt?

Klar hat uns manchmal der Alltag fest im Griff; trotzdem haben wir die Möglichkeit, uns die Zeit zu nehmen – Leidenschaft steht nunmal an erster Stelle. Mittlerweile ist es auch möglich, nur ein +0,5 zu machen, also den halben Tag für Herzensangelegenheiten zu nutzen. Und das nicht nur freitags, sondern auch gerne an einem anderen Tag. Aufhalten lassen wir uns jedenfalls nicht.

Seht selbst

Und auch trotz Agenturalltag haben wir schon was auf die Beine gestellt. Dafür können wir uns ruhig mal auf die Schulter klopfen.

  • Wenn uns was nicht gefällt, optimieren wir es. Geht nicht, gibt’s nicht. Transparentes Vergütungsmodell? Her damit! Das dachten wir uns damals, 2019. Stand heute: Wir haben es ausgiebig getestet und festgestellt, dass es hier noch Knackpunkte gibt, an die wir ran müssen. Also ran da. Freiwillig. In kleinem Team. Jeder, der mag. Immer freitags.

  • Wir haben acht brandneue und ziemlich fette Bildschirme in der GRAUZONE, an die wir jeweils ein Raspberry Pi angeschlossen haben. Dazu basteln wir gerade am Konzept, was wir wie drauf abspielen wollen.

  • Das Tool, um die Zeiten zu stoppen, passt nicht? Kennen wir, deshalb haben wir es kurzerhand umgebaut.

Das ein oder andere Projekt werden wir euch auch sicherlich hier auf dem Blog nochmal ausführlicher vorstellen. Seid gespannt!


Zuletzt aktualisiert:
18. Dezember 2020